Unsere Pressemitteilung zur Gründung der Initiative


21.05.2022
Die neu gegründete Bürgerinitiative „Rückenwind für Rottenburg“ unterstützt den Bau der Windräder zwischen Seebronn, Oberndorf, Hailfingen und Wendelsheim. In Rottenburg hat sich eine Initiative für Windkraft gegründet. Die Gruppe „Rückenwind für Rottenburg“ setzt sich für den Ausbau der Windenergie ein und unterstützt die aktuell in Rottenburg diskutierten Pläne. „In der Öffentlichkeit waren bisher vor allem die Gegenstimmen sehr präsent. Wir sind aber überzeugt davon, dass die Mehrheit der Menschen in Rottenburg für die Windräder sind“, erklärt Sabine Häuser aus Seebronn. „Deshalb haben wir beschlossen, eine Bürgerinitiative zu gründen.“ Um die Klimakrise einzudämmen, seien erneuerbaren Energien unverzichtbar. „Der Ausbau von Solar- und Windenergie geht aktuell noch viel zu langsam voran“, stellt Niklas Kaiser aus Rottenburg klar. „Wenn wir die Klimakrise eindämmen wollen, müssen alle an einem Strang ziehen. Da können nicht Einzelne sagen: ‚Windkraft ist ja gut, aber baut das doch bitte nicht vor unserer Haustüre.‘“
Die Mitglieder der Initiative zeigen auch Verständnis für die Bedenken der Menschen in Rottenburg. „Wir können verstehen, dass manche sich um den Artenschutz oder auch um ihren Wald, in dem sie gerne ihre Freizeit verbringen, sorgen“, sagt Morgane Casagrande aus Hailfingen. Dennoch ist die Abwägung für die Initiative klar: „Ohne Windkraft schaffen wir es einfach nicht.“ Darüber hinaus wid die Initiative auch informieren: „Wir möchten zu einem sachlichen, faktenbasierten und vor allem respektvollen Diskurs beitragen“, betont Irma Blank aus Oberndorf. Die Gruppe wird auf ihrer Website rueckenwind-rottenburg.de in den kommenden Wochen Informationen zu den Plänen in Rottenburg und zu Windkraft im Allgemeinen bereitstellen. Die Initiative will die Befürwortenden der Windkraft zusammenbringen und sucht weiter nach Unterstützung. Wer sich beteiligen möchte, kann sich gerne an info@rueckenwind-rottenburg.de wenden.


3 Antworten zu “Unsere Pressemitteilung zur Gründung der Initiative”

  1. Vielen Dank für die Gründung der Initiative! Ich denke es ist sehr wichtig, dass vor allem die Bürger die sich nicht tiefer mit der Thematik beschäftigen auch mal einen anderen Blickwinkel sehen und sich nicht auf die Seite der Windkraftgegner ziehen lassen, welche zum Teil Unwahrheiten über Windkraft verbreiten und auf irgendwelche Studien die nicht belegt sind verweisen wie bei Corona. Die Klimakrise lässt sich nur lösen wenn es jede Gemeinde schafft unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden und die jüngsten Ereignisse haben auch gezeigt daß es nicht die Zukunft sein kann Energieträger von Despoten einzukaufen. Nehmen wir mal an, jede Gemeinde müsste nach sich selber schauen, was wäre dann die Alternative? Atomkraft, Kohle, große Flächen mit Photovoltaik? Der Aufschrei wäre doch bei allem da. Das Argument “Not in my Backyard” kann man natürlich immer bringen, bringt uns aber auch nicht weiter und hat ausgedient. Ich habe nicht das Gefühl als normaler Bürger groß etwas beitragen zu können gegen die globale Klimaerwärmung, aber ich möchte wenigstens später meinen Kindern nicht erklären müssen das ich gegen einen Windpark vor unserer Haustüre gestimmt habe weil mir irgendwas nicht gepasst hat für das es bestimmt eine Lösung gegeben hätte. Und ja, ich finde die Teile auch nicht besonders schön anzusehen. Aber immer noch schöner wie ein Atomkraftwerk oder Kohlekraftwerk. Lasst uns doch nicht immer Probleme schaffen wo keine sind. Uns geht es doch allen gut. Das ist Jammern auf aller höchstem Niveau. Man muss doch auch Mal ein bisschen einstecken können. Ich bin mir sicher die meisten Menschen auf der Welt hätten gern solche Probleme wie wir, müssen sich aber stattdessen mit Krieg, Hunger etc. rumschlagen. Kurze Anmerkung noch am Schluss: Meiner Meinung nach darf jeder Gegenargumente bei der Windkraft bringen, aber bitte nicht in Bezug auf Natur und Umwelt. Das ist echt lächerlich! Oder glaubt jemand ernsthaft das es bei der Förderung fossiler Energieträger zu keinen Schäden kommt? Aber hier greift ja bei den Kritikern wieder das Argument “Not in my Backyard”.

  2. Von Oberndorf lernen
    Anfang der 2000er-Jahre begleitete ich eine Wirtschaftsdelegation aus Taiwan, Republik China durchs Ländle. Am letzten Tag des dichtgedrängten Programms war etwas Freizeit und ich bot das übliche Besuchsprogramm an, Burgen, Schlösser, Altstädte oder zur Not auch Fabrikverkauf. Zu meiner Verblüffung wollte man aber unbedingt nach “Oubendof”, wo es – und zwar laut Berichten in taiwanischen Zeitungen – eine einmalig hohe Dichte an Solarzellen geben sollte.
    Also machten wir am letzten Tag einen Solarspaziergang durch Rottenburg-Oberndorf. Die vielen Solarzellen wurden mit lauten “Aahs und Oohs” bedacht und ausführlich fotografiert. Warum er sich Solarzellen auf’s Dach packe, sollte ich damals einen Oberdorfer fragen. “Jeder muss tun, was er kann, wir müssen doch autark werden”, sagte dieser kluge Mann damals vor knapp 20 Jahren.
    Hätten wir 2005 mit erneuerbaren Energien genau dort weitergemacht, wo Oberndorf schon so lange angefangen hat, dann wären wir heute nicht in einem solchen Energie-Dilemma!
    Wenn die Standort- und Umweltverträglichkeitsprüfung Windkraft in Rottenburg erlaubt, dann sollte sie unbedingt Einzug halten!

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